Hierbei handelt es sich um eine neue Restaurierungsmethode für Fassaden, bei dem ein hohes Maß an Sicherheit gegen Abblättern, Netzrisse und Rissbildung gewährleistet wird.
Die Methode basiert auf bekannte Produkte wie Skaltherm Grundputz, in dem das Skaltherm Glasfibernetz eingebettet wird. Die Methode wurde mehrere Jahre getestet, unter anderem an Orten wie z.B. stark exponierte Schornsteine.
Das neue Verfahren bietet mehrere Vorteile. U.a. kann keine Abblätterung mehr auftreten, da die gesamte äußere Schale durch das Netz und den Skaltherm Grundputz zu einer Einheit verbunden wird. Selbst Gebäude mit erheblichen Rissbildungen können nach dieser Methode restauriert werden.
Die Endbehandlung kann mit Skalcem S2000 mit Schlämmputzfarbe, im Mischverhältnis 2 l Beto- Kalkbinder pro 25 kg, erfolgen.
Skalcem S2000 kann bereits nach einem Tag Aushärtung mit Skalflex Fassaden-Silikatanstrich behandelt werden, wenn die Unterlage des Netzputzes trocken und ausgehärtet ist. Dies ist jedoch normalerweise nicht erforderlich, da Skalcem S2000 sich durch eine hohe, mehrjährige Farbbeständigkeit auszeichnet.
Die schnelle Folgebehandlung kann allerdings dann in Frage gestellt werden, wenn die Fassade vor dem endgültigen Aushärten Schlagregen ausgesetzt wird, oder wenn eine Farbe gewünscht wird, die im Rahmen des Produktsortiments von Skalcem S2000 nicht lieferbar ist. Eine schnelle Folgebehandlung hat darüber hinaus den Vorteil, dass ein gegebenenfalls aufgestelltes Gerüst weiterhin benutzt werden kann.
Die fertige Oberfläche kann - ganz nach Wunsch - glatt verputzt oder mit „Spanischem Putz“ strukturiert werden, oder sie erhält das Aussehen einer schlämmverputzten Ziegelsteinfassade.
Der Materialverbrauch für diese Fassadenverwandlung ist normalerweise sehr minmal, Min. 4 kg Skaltherm Grundputz und 2 kg Skalcem S2000 pro m2 .